Alpin Team obere Ruhr

Sauerland Höhenflug

Wir starten unsere Wanderung auf dem Sauerland Höhenflug in der alten Drahtzieherstadt Altena auf einer der schönsten und bereits rund 900 Jahre alten Höhenburg Deutschlands, der farbig illuminierten Burg Altena auf dem Bergsporn des Klusenberges. 1912 richtete Richard Schirrmann hier in der Burg die erste Jugendherberge ein, welche wie auch die Burg Altena selber besichtigt werden kann. Nach einem Blick ins Lennetal geht es auf der anderen Bergseite durch enge Gässchen zunächst hinab in den Ort und auf der gegenüberliegenden Bergseite am Pfadfinderheimvorbei in den Wald hinauf und dann am Hang entlang in den Ortsteil Mühlendorf.

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Nun geht es steil hinauf Richtung Hegenscheid. Parallel laufen wir hier auf dem Drahthandelsweg, der von Lüdenscheid nach Iserlohn verläuft und über die Geschichte der Eisengewinnung und der Drahtherstellung auf Tafeln informiert. Wir passieren den auf Grund der Erschöpfung des dortigen Eisenvorkommens zu Beginn des 17. Jahrhunderts treffend als „Toter Mann“ bezeichneten Bergrücken. Auf dem Hegenscheid am Flugplatz angekommen wird der Aufstieg auf den 473 m hohen Berg mit einer fantastischen, wenn auch heute ein wenig durch das Wetter getrübten, Aussicht belohnt!

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Parallel zum Flugplatz geht es mit herrlichen Aussichten weiter über den Rüssenberg ( 434 m ) und an der Grunequelle vorbei hinab in die Ihmerter Ortsteile Diekgraben und Elfenfohren, dessen Geschichte bis in das Jahr 1813 zurückreicht.

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Auf dem Weg hinauf zum Kohlberg kommen wir am Neuenrader Babywald vorbei, wo Familien zur Geburt ihres Kindes ein Baum pflanzen können. Auch die Allee „Baum des Jahres“, die aus den Bäumen des Jahres seit 1989 besteht, liegt genau wie auch das SGV-Ehrenmal auf unserem Weg.

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Der 14 m hohe Quitmannsturm auf dem Gipfel der höchsten Erhebung der Stadt Neuenrade, dem Kohlberg ( 514 m ), wurde 1986 neu errichtet, nachdem der erste Aussichtsturm an dieser Stelle aus dem Jahre 1892 durch einen Sturm zerstört wurde. Die wetterbedingte nicht vorhandene Sicht ist der Grund, dass wir zum ersten Mal überhaupt auf eine Turmbesteigung bei unseren Wanderungen verzichten. Wenige Meter weiter überqueren wir die Landstraße und stoßen kurze Zeit später auf eine rund zwei Meter hohe Holzplattform, welche unvergessliche Fernsichten ermöglichen soll. Leider ist das Holz nässebedingt so extrem glatt, dass wir nach wenigen Stufen die geplante Besteigung verwerfen und weiter wandern.

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Schon bald stehen wir auf dem Gipfel des Großen Attig, von dem sich in Folge des Sturm Kyrill im Januar 2007 eine wunderschöne und nahezu grenzenlose Aussicht ins Tal bietet. Etwas weiter befindet sich eine Panoramatafel, wie wir sie immer wieder auf markanten Aussichtspunkten des Höhenflugs antreffen. Sie informiert über wichtige Aussichtspunkte.

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Nun führt uns der Höhenflug zur Hönnequelle am Südhang des Großen Attig. Impressionen des imposanten, mittlerweile für Kletterer leider gesperrtem Hönnetal mit Felsen, Klippen und Höhlen in einem der bedeutendsten Karstgebiete gibt es bei der Beschreibung der Sauerland Waldroute.

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Auf schönen Pfade, die teilweise entlang der Hönne verlaufen, erreichen wir Neuenrade.

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Nachdem Neuenrade in Wilhelmshöhe durchquert ist, erwartet uns direkt ein Highlight: Das drehbare H. Das Logo des Höhenfluges wurde hier als für Fotos drehbare 3 x 3-Meter große Holzskulptur erstellt. Überwiegend durch die Feldflur und am Waldrand entlang geht es hinauf zum Gersberg ( 403 m ). Auf einem Walderlebnispfad geht es weiter bis zum Hexentanzplatz, der an die grausamen Hexenprozesse im Mittelalter erinnert. Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug

Unser Weg führt am Klinkenberg vorbei und umrundet die Falkenlei ( 456 m ), von wo unser Blick steil hinab in das Tal der Lenne schweift. Kurz nachdem wir die Schutzhütte an der Falkenlei passiert haben, trifft unser Weg auf das Schwarze Kreuz. Zwei schaurige Geschichten ranken um diese Stelle, die besagen, dass sich hier entweder ein unglücklicher Schusterjunge erhängt habe oder dass ein Wilderer an dieser Stelle einen Förster erschossen habe.

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Schließlich lassen wir den Wald hinter uns und wir wandern in einem großen Bogen um Affeln und gelangen nach Altenaffeln. Für Interessierte lohnt übrigens ein Abstecher in die St. Lambertus-Pfarrkirche in Affeln, denn der Antwerpener Klappalter ist gerade bei Kulturfreunden weit bekannt. Ein Stück wandern wir am Bach Borke entlang und umrunden den Sülberg. Hier in der Feldflur erfreuen wir uns immer wieder an den tollen Fernsichten.

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Nach einem Blick zurück auf Altenaffeln führt uns der Höhenflug durch das Tal der Muhlmcke zwischen den Bergen Kleiner Hemberg und Hahnenberg hinauf auf die Höhe des Lennegebirges und weiter zum Wanderparkplatz Schlot.

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Zunächst auf schmalen Pfaden und dann wieder auf breiten Waldwegen geht es vom Parkplatz Schlot weiter. Der Borkenkäfer und die anhaltende Trockenheit sorgen gerade dafür, das hier einige neue Fernsichten entstehen. Über wunderschöne Pfade gelange wir zum Hagener Kreuz mit Gästebuch und Informationstafeln zur Geschichte.

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Viele Steinmännchen, wie man sie sonst nur aus den Alpen kennt, begleiten uns auf dem Weg und geben ihm auch den Namen Steinmännchenweg. Durch einen Hohlweg gelangen wir zur wunderschön bemalten Maria-Wallfahrtskapelle.

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Von der Kapelle steigen wir hinab nach Hagen, welches bei zwei Großbränden im 19. Jahrhundert fast vollständig zerstört wurde. Bekannt ist Hagen durch die Jahrhundertelange Tradition des Bergbaus, woran ein kleines Bergbaumuseum und ein Lehrpfad erinnern.

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Nachdem Hagen durchquert ist, laufen wir zunächst am Hang des Justenberg parallel zum Ort entlang, um dann abzubiegen um auf steilem Weg auf Selbigen hinauf zu wandern. Bei mir werden Erinnerungen an den SKS Bike Marathon wach, hatte ich doch einst hier in der Abfahrt einen spektakulären Sturz.

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Nach einer kleinen Rast biegen wir scharf links ab und steigen weiter bergauf. Kurz unterhalb des Gipfels des Justenbergs ( 554 m ) endet der Anstieg erst einmal und es geht moderat in leichtem auf und ab weiter. Zunächst geht es an einer Wiese längs und schon tauchen wir wieder in den Wald ein, wo sich aber immerhin die eine oder andere Aussicht auftut.

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An einer Wiese sehen wir zum ersten Mal den Gipfel des Blackshahn. Kurze Zeit später stehen wir am Aussichtspunkt Blackshahn. Von dem beschriebenen tollen Panorama ist allerdings nichts mehr zu sehen, da die Aussicht mittlerweile komplett zugewachsen ist

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Am Blackshahns Kopf vorbei führt der Sauerland-Höhenflug uns zur gerade erst komplett neu erbauten Schutzhütte Waldeshöhe auf 580 m. Auf dem Weg dorthin sind auch hier immer wieder neue Aussichten in Folge Borkenkäfer entstanden.

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Durch die Wälder geht es weiter in Richtung Höhendorf und Wintersportgebiet Wildewiese. Unterhalb unseres Wegs entspringt hier die Sorpe. Wir queren den Skihang am Schomberg mit seinen beiden Liften in Wildewiese und genießen wieder einmal eine herrliche Fernsicht.

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Für uns geht es nun noch ein Stück den Berg hinauf, wo wir noch einmal zurückschauen. Wir unternehmen einen kleinen Abstecher zum Funkturm auf dem 648 m hohen Schomberg, von dessen Aussichtsplattform in 30 m Höhe wir einen der schönsten Sauerland-Panorama-Blicke genießen können. Bei klarer Sicht reicht der Blick zum Kahlen Asten (34 km), zum Ölberg im Siebengebirge (82 km), zum Funkturm Bielefeld (95 km) und der 118 km entfernten Hohen Acht in der Eifel.

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Vom Schomberg geht es nun erst einmal bergab bis zum Rastplatz Schlubberbruch, wo bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Köhlerfamilien lebten. Zahlreiche kreisförmige Meilerplätze sind in den Wäldern Zeugnis früherer Köhlerei. Erst als die Holzkohle von der Steinkohle verdrängt wurde, zogen die Köhlerfamilien um. Auch die Eisengewinnung ist am Schlubberbruch belegt, erst 1822 wurde die dortige Grube Michaelszeche geschlossen.

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Vom Schlubberbruch führt der Höhenflug uns durch Wälder am Sellenstücke vorbei bis zum Wanderdreieck Röhrenspring, wo die Meinerzhagener Route und unsere Altenaer zusammentreffen. Wie der Name schon sagt, entspringt hier nahe dem kleinen Örtchen Röhrenspring auch die Röhr. Nicht weit von hier liegt auch das über 260 Jahre alte ehemalige Kapuzinerkloster „Kloster Brunnen“ unterhalb des Klettenberg ( 578 m ). Nun ist es nicht mehr weit, bis wir nahe der Linnepequelle die Landstraße von Obersalwey nach Meinkenbracht am Wanderparkplatz Birkenbrauck überqueren.

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Ab dem Birkenbrauck kennt der Höhenflug erst einmal nur eins: bergauf. Durch Fichtenwälder geht es auf Waldwegen bis hinauf auf den Gipfel der Homert ( 656 m ). Beim Blick zurück freuen wir uns über die bereits absolvierten Höhenmeter. Eine herrliche Fernsicht über das Ebbe- und Rothaargebirge bis zum Arnsberger Wald sowie zwei große Panoramatafeln erwarten uns auf dem Homertgipfel. Leider wächst auch diese Aussicht langsam aber sicher zu.

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Unser nächstes Ziel ist der benachbarte Estenberg mit dem Estenbergturm, der einst der Bundeswehr diente und heute einem Mobilfunkunternehmen gehört. Direkt vor dem Turm biegen wir allerdings in einen schönen Waldweg ab.

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Vorwiegend durch Wälder wandern wir in Richtung Habbecke, wo uns oberhalb von Gut Habbecke die Erdenklanghecke erwartet. Meditative Musik erklingt hier aus einer Hecke. Auf dem Weg hinab nach Wenholthausen treffen wir auch auf die Skulptur „Lauschgeist“. Sie fängt mit ihren riesigen Ohren am Waldesrand die Geräusche des Waldes ein – man geht hierzu in den Kopf des Lauschgeistes, wo man die leisen Geräusche des Waldes sehr intensiv wahrnehmen kann.

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Wir überqueren unseren Kanu-Hausbach, die Wenne, welche in den letzten Jahren mit großem Aufwand renaturiert wurde und immer noch wird.

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Wir verlassen Wenholthausen und steigen hoch hinauf zum Gesenberg. Zu Beginn des Anstiegs hat man einen herrlichen Blick in das als Naturschutzgebiet ausgewiesene Wiesental entlang des Büemker Baches. Den kleinen Gesenberg umwandern wir im Halbkreis bevor es an einer Weihnachtsbaumkultur hinauf geht zum Gesenberg ( 448 m ), wo uns eine fantastische Aussicht weit über Wenholthausen hinaus erwartet. Zwei Panoramatafeln erklären wieder einmal die zu sehenden Landmarken und ein Waldsofa lädt uns zu einer kleinen Rast.

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Vom Gesenberg führt uns der Höhenflug auf Wiesenwegen, aber auch auf Asphalt, bis oberhalb des kleinen Örtchens Büemke und umrundet dieses. Ein besonderes Highlight ist die vergrabene Kiste mit Kaltgetränken an einem Waldsofa, wo man sich entgeldlich bedienen darf ( was wir auch tun ).

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Weiter geht es mit schönen Ausblicken ins Tal hoch hinauf auf den Reisterberg, dessen Gipfel eine herrliche Panoramasicht eröffnet. Eine weitere Panoramatafel und eine Bank am Gipfelkreuz laden schon wieder zu einer Rast ein.

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Auf dem alten Büemker Schulweg verläuft der Sauerland-Höhenflug nun steil durch Weihnachstbaumkulturen und einen Buchenwald hinab in Richtung Reiste zur neuen Riesenbank mit toller Aussicht auf den Ort.

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Auch wenn Reiste so nahe vor uns liegt, nach dem steilen Abstieg geht es jetzt um so flacher am Hang einmal hin und wieder in Gegenrichtung, so dass die Strecke in den Ort ohne Übertreibung mindestens 5-6 mal länger wird als unbedingt notwendig.

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In Reiste überqueren wir die B 55 direkt an der im Jahre 1852 dem heiligen Pankratius geweihten Pfarrkirche St. Pankratius mit ihrer Orgel, die teilweise aus dem Jahr 1633 stammt. Weiter geht es hinunter über das Bächlein Reismecke bevor der Höhenflug nun an einigen Gehöften vorbei stetig berauf führt, dafür aber immer wieder mit schönen Blicken in das Wennetal und die Reister Senke belohnt.

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Auch längs dem Hülsenberg eröffnen sich herrliche Aussichten über das Wennetal bis tief in die Homert hinein. Mit Blick hinunter auf Kirchilpe überqueren wir am Altenilper Bildstock die nach Reiste führende Landstraße und wandern im Tal der Kleinen Ilpe unterhalb von Wiesenberg und Hansbeul weiter. Abwechslungsreich durch Mischwald und entlang des Waldrandes gelangen wir zur kleinen Siedlung Hengssiepen, wo uns oberhalb der Ansiedlung eine kleine Hütte zum Rasten erwartet.

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Vom Panoramaweg entlang des Somberges haben wir fantastische Fernsichten sowie über Altenilpe. Ein Picknicktisch läd zu einer Rast. Wir umrunden den Gelsterhagen und treffen oberhalb der Ilpequelle auf einen Ausichtspunkt mit einer weiteren Panoramatafel. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zur 35 km entfernten Nordhelle, welche wir auf der Meinertzhagener Variante noch besuchen werden. Auffällig ist die extremme Dichte von teils interessanten Rasthütten auf diesem Abschnitt.

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Weiter führt uns der Höhenflug an der tief im Fichtenwald liegende Waldgaststätte „Altes Forsthaus“ vorbei. Aufgrund von Baumaßnahmen der neuen Ortsumgehung ist der Streckenabschnitt ab "Altes Forsthaus " bis Bad Fredeburg, wie hier beschrieben, zur Zeit nicht mehr begehbar. Eine Umleitung bis Bad Fredeburg ist eingerichtet.

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Der malerische Heilkurort Fredeburg am Fuß der Hunau mit seinen vielen mit Schiefer gedeckten Fachwerkhäusern liegt in einer der waldreichsten Regionen Deutschlands. Sehenswert ist auch das Gerichtsmuseum, in dem Requisiten aus der jahrhundertelangen Justizgeschichte ausgestellt sind. Uns führt der Weg durch den Kurpark und am Schützenplatz vorbei weiter ein gutes Stück steil bergauf den Hörnberg hinauf, bevor wir hangparallel an einen Rastplatz mit Waldsofa-Schaukel ein herrlichem Blick in Richtung Süden gelangen. Mit weiteren schönen Fernsichten führt uns unser Weg bis zur Schiefergrube Magog. Die große Halde macht uns deutlich, dass hier eines der größten Schiefervorkommen Deutschlands ist.

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Immer am Hang entlang folgen wir unserem Weg. Zunächst am Waldrand mit schönen Aussichten auf Huxel und Holthausen, später dann durch den Wald, bis wir unsere Marschrichtung um fast 180 Grad ändern und durch das Tal der Westernah hinab nach Huxel wandern. Kaum im Ort, heist es wieder nahezu Kehrt und wir passieren eine angrenzenden Schutzhütte mit Kalkofen, im dem früher Kalk gebrannt wurde.

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Durch ein Bachtal geht es in offener Landschaft bergauf und dann durch den Wald. Oberhalb von Holthausen, an der Flanke des Ohlberges, treffen wir auf eine weitere Schutzhütte mit geschwungener Liege und der nächsten großen Panoramatafel zur Erläuterung der Aussichten. Unten im Ort lohnt der Besuch des Schieferbergbau- und Heimatmuseums, wo Interessantes über Schiefer, Gesteine, Heimatkunde und über den Alltag der früheren Generationen gezeigt wird.

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Wir umrundet den Ohlberg nahezu komplett bevor wir dann sanft ansteigend durch Laubwälder über einen schmalen Pfad zum Sattelbogen gelangen, wo wir unsere Richtung ändern und an der Flanke des Jübergs ( 739 m ) entlang wandern. Hier am Sattelbogen beginnt auch die Sorpetal-Variante des Sauerland-Höhenfluges, welche über Mittel- und Obersorpe führt um nahe dem Rastplatz Großes Bildchen wieder auf den Hauptweg zu treffen.

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Nun führt uns der Weg durch unterschiedlichste Wälder steil ansteigend am Jüberg längs zur SGV-Hunau-Hütte am Langen Stein. Den Weg, welcher nun parallel zur Turmstraße bis zum mächtigen Fernmeldeturm läuft, kennen wir nur zu gut als Hunau-Lopie im Winter. Weiter geht es über den Hunauweg zum Irreplatz kurz vor der Bergstation mit der Wachshütte des Skihangs Hunau. Die zahlreiche Wanderwege, die sich hier seit Jahrhunderten treffen, haben schon so manchen Wanderer in die Irre geführt. Wir können uns nun an ausgedehnten Buchenwäldern des Naturschutzgebietes Hunau und der Naturwaldzelle Hunau erfreuen. In Naturwaldzellen findet keine Waldbewirtschaftung statt, d.h. die Waldentwicklung wird im Wesentlichen der natürlichen Entwicklung überlassen, so dass im Idealfall nach längerer Zeit ein Urwald entstehen kann. Eine große Panoramatafel erläutert auch hier die wichtigsten Landmarken. Wenige Meter weiter stehen wir am Gipfelkreuz der Hunau. Auf breitem Waldweg geht es weiter zum Hundegrab, wo im Jahre 1936 eine treue Jagdhündin „Isolde von der Hunau“ mit einem Gedenkstein beigesetzt wurde. Kurze Zeit später macht unser Weg einen scharfen Rechtsknick. Folgt man hier der Loipe und biegt hingegen nach links ab, so gelangt man schon bald zum Naturschutzgebiet „Nasse Wiese“. Ein über 8000 Jahre alter Moorbestand ( Hochmoor ), in dem vor allem seltene Pflanzenarten wie Schmalblättriges Wollgras oder Geflecktes Knabenkraut zu beobachten sind.

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Der Höhenflug führt uns weiter durch wunderschöne Buchenwälder über die Hunau sowie den Klappersberg und und wir erreichen den Wanderparkplatz „Großes Bildchen“. Hier trifft der Hunau-Rücken auf den Hauptkamm des Rothaargebirges. Hier treffen wir auf die Antoniusquelle und auf einen Bildstock der SGV-Abteilung Siedlinghausen. Zahlreiche Abteilungen des Sauerländischen-Gebirgsvereins haben ihren eigenen Gedenkstein hier ebenfalls aufgestellt.

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Wir queren die Straße und gelangen durch einen Hohlweg zum Üngerplatz. Auf einem Trampelpfad kommen wir an einer imposanten Eichengruppe vorbei, die an die frühere Hudewirtschaft erinnert. An einer großen Schutzhütte treffen wir auf die Kreisstraße. Parallel zu ihr wandern wir über einen Wiesenweg mit herrlichem Blick auf Altastenberg und überquert die Straße schlielich kurz vor Altastenberg.

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Wir streifen nur den nördlichen Randbereich des mit 809 m höchst gelegene Ortes in Nordrhein-Westfalen. Dann lassen wir Altastenberg hinter uns um über die Renauwiese mit Schutzhütte hinab in das idyllische Renautal zu wandern. Die feuchten Niederungen überwinden wir trockenen Fußes auf Stegen.

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Wir verlassen die feuchten Niederungen und wandern leicht ansteigend auf naturbelassenem Pfad und entlang eines Lehrpfades hinauf zum Parkplatz unterhalb des Nordhangs. Den weiteren Pfad hinauf auf den mit 841,9 m zweithöchsten, aber bekanntesten Berg NRW's, dem Kahlen Asten, kennen wir bereits vom Rothaarsteig. Neben einem Gasthof und der bekannten meterologischen Station des Deutschen Wetterdienstes beherbergt der Astenturm auch eine naturkundliche Ausstellung. Von der Aussichtsplattform genießt man eine herrliche Aussicht weit über das Sauerland hinaus. Der Heidelehrpfad hier oben informiert über die seltene und gefährdete Vegetation auf der Hochheide des Kahlen Asten, welche vorwiegend aus Heidekraut, Borstgras und Heidelbeere besteht. Da hier u.a. der Baum- und Wiesenpieper brütet, ist sie als Naturschutzgebiet mit internationaler Bedeutung (FFH-Gebiet) unter Schutz gestellt. Wer die Gelegenheit nutzen möchte, macht noch einne Abstecher zu NRW's höchst ge+legener Quelle, der Lennequelle, bevor es weiter geht hinab Richtung Mollseifen.

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Zum Helleplatz geht es nun steil hinunter. Wir überquert die Bundesstraße und wandern auf nicht besonders attraktiven Waldautobahnen in das idyllische Dorf Mollseifen. Unterwegs kommt man an einer imposanten geologischen Verwerfung, die die faszinierende und gewaltige Urgewalt der Erde erlebbar macht, vorbei. Wir haben sie allerdings leider zu unserer Schande nicht wahrgenommen

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Von Mollseifen geht es auf einem asphaltierten Weg hinauf zur Skihütte und weiter zum Wanderkreuz, wo wir links in einen Fichtenwald abbiegen. Unser Weg steigt zuerst an über den Zwistberg ( 747 m ) und weiter hinab zum Wegekreuz Lose Holz.

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Durch Buchen-Jungwuchs, dessen Zweige einen herrlichen Baldachin bilden, steigen wir hinauf bis auf den Gipfel des Siebenahorn. Hier auf 690 m findet sich das Femegericht Freie Stuhl, eine alte Gerichtsstätte, bei der zwischen 1375 und 1580 Verbrechen wie Mord, Raub oder Meineid verhandelt wurden. Heute lädt hier ein Rastplatz zu einer Pause ein.

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Auf naturbelassene Pfaden, welche bei Nässe zu einer Herausforderung werden, geht es zum Böhsen Holz. Vorbei an den lichten Wäldern des Naturschutzgebietes um Oster- und Moselkopf führt uns der Höhenflug über einen schmalen, steilen Pfad hinauf zur Ziegenhelle, welche uns mit einer Schutzhütte sowie dem 13 m hoher Ziegenhellenturm begrüßt. Bereits im 19. Jahrhundert soll es ein Turmbauwerk auf der 815 m hohen Ziegenhelle gegeben haben. Von der Aussichtsplattform genießen wir einen herrlichen, aber langsam zuwachsenden, Panoramablick u.a. auf den Kahlen Asten und die Winterberger St. Georgs Sprungschanze.

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Auf naturbelassenen Wegen geht es weiter bis zum dritten Aussichtsturm für heute, dem Heidkopfturm. Zunächst geht es aber erst einmal am Hochmoor Lange Bruch vorbei und über die Wallershöhe ( 812 m ) sowie dem Rastplatz Süßes Plätzchen. Wir passieren den Gaulskopf ( 712 m ) und wandern weiter an der Sperrweghütte und der Schutzhütte des SGV Hallenberg vorbei hinauf zum Heidkopfturm auf dem Gipfel des 703 m hohen gleichnamigen Berges. Wenn die Täler nicht gerade im Nebel liegen, bieten sich von seiner Aussichtsplattform fantastische Panoramablicke über Teile des Rothaargebirges, auf Hallenberg und Teile der Medebacher Bucht, hinüber zum Kellerwald und Habichtswald.

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Vom Turm führt der Weg steil bergab in Richtung Hallenberg. Ein weiterer Ausblick auf Hallenberg und den weiteren Verlauf des Höhenfluges in Richtung Medelon auf der gegenüberliegenden Bergseite bleibt uns wetterbedingt leider heute verborgen. Der Sauerland-Höhenflug verläuft direkt durch den historischen Stadtkern von Hallenberg mit seinem Fachwerk-Ensemble rund um die Pfarrkirche St. Heribert mit dem Petrusbrunnen und dem Kump.

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Aus dem neben seiner Freilichtbühne auch für die Hallenberger Osternacht bekannten Ort geht es gleich wieder bergauf hinaus Richtung Siegelsberg ( 470 m). Ohne den Nebel hätten wir hier einen wunderschönen Blick auf Hallenberg und den Heidkopfturm. Vobei an der Eisenskulptur zum geographischen Mittelpunkt Hallenbergs kurz vor Liesen führt uns der Höhenflug auch am acht Meter hohe Sauerland-Stabil-Panorama-Stuhl vorbei. Von dessen „Sitzfläche“ hat man bei entsprechendem Wetter einen fantastischen Panoramablick von 360° über Liesen, Hallenberg und Hesborn bis in die Medebacher Bucht. Über den Königsloh geht über dir Landstraße weiter Richtung FFH-Gebiet Liesetal-Hilmesberg, wo unsere heutige Etappe endet.

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Am Hang des Hilmesberg (634 m ü. NN) wandern wir hoch über dem Tal der Liese. Es beherbergt sehr viele gefährdete Lebensräume wie Magerweiden, Gold- und Hafenwiesen und Feucht- und Nassgrünland. Wir verlassen das Tal und wandern über schmale, steile Serpentinen hinauf auf den Hilmesberg, auf dessen Rücken sich eine große Bergheide befindet. Hier oben hat man eine fantastische Sicht weit in die Medebacher Bucht und im Spätsommer erwartet den Wanderer ein Meer aus blühendem Heidekraut. Panoramatafeln erklären auch hier die wichtigsten zu sehenden Landmarken. Über einen Pfad geht es wieder ein Stück talwärts, bevor wir den zweiten Bergrücken mit Bank, Gipfelkreuz und Blick zum Bollerberg erreichen. Kurze Zeit später stehen wir am Aussichtspunkt "Hohe Schlade" mit der Hesborner Skihütte und einem Wanderparkplatz samt Schauköhlermeiler

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Ein Wiesenpfad führt uns hinab zu einer kleinen Kneipp-Anlage an der Stolzenberghütte mit Rastplatz. Wir umgehen Hesborn zunächst über den Kreuzweg und weiter mit schönen Aussichten auf den Ort am Hang entlang, vorbei an einem weiteren Grillplatz und Wanderparkplatz "Im Tal" zum Hesborner Sportplatz.

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Der weitere Weg hinüber nach Medelon verläuft auf breiten, teils asphaltierten Wegen überwiegend durch die Feldflur mit vielen tollen Fernsichten in die Medebacher Bucht. In Medelon folgen wir ein Stück der Orke.

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Nun führt uns der Höhenflug durch das malerische Orketal, welches wir schon vom E1 und vom Medebacher Bergweg kennen. Der Fluss schlängelt sich in zahlreichen Mäandern dahin und bildet mit seinem natürlichen Gewässerverlauf einen natürlichen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Einen Blick in die Erdgeschichte erlaubt der geologische Aufschluss im alten Steinbruch, der einen Teil der Geo-Erlebnisroute Medebach-Hallenberg bildet. Der Weg selber ist leider ein breiter Schotterweg, so dass wir trotz des schönen Tals froh sind, als wir ins Deutmecketal abbiegen dürfen obschon wir wissen was uns dort erwartet.

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Mit dem Deutmecketal beginnt der Anstieg hinaus aus der Medebacher Bucht hinauf ins Rothaargebirge, so dass wir auf gerade einmal drei Kilometern über 300 Höhenmeter zu überwinden haben. Wir durchwandern das Waldreservat Glindfeld, ein unter Naturschutz stehendes großflächiges Waldgebiet mit wunderbaren Buchenwäldern unterschiedlichen Alters. Als mit dem Rösberg ( 781 m ) der höchste Punkt dieser Etappe erreicht ist, sind wir überwältigt von der herrlichen Panoramaaussicht über Elkeringhausen bis zum Kahlen Asten und dem Hunau-Turm.

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Über den Kamm geht es mit nur geringen Höhenunterschieden zum höchstgelegenen Ort der Stadt Medebach, dem an der alten Heidenstraße gelegenem Küstelberg. Kurz vor dem Ort befindet sich übrigens die Quelle des Flusses Orke.

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Unsere nächste Etappe wandern wir im Schnee und ja, alles sind Farbfotos. Los geht es am Dorfplatz an der imposanten, rund 500 Jahre alte Linde, welche ein Art Wahrzeichen des bereits im Jahre 1177 erwähnten Küstelberg ist. Auch dieser Abschnitt ist uns bereits gut bekannt, läuft er doch zunächst auf dem Rothaarsteig. Aus dem Ort geht es vorbei am Jespers Bergelchen, dem Fliegerdenkmal und Aussichtspunkt Hillekopf bis zur zwischen den Gipfeln von Hillekopf und Glindfeld gelegenen Hillekopfhütte.

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An der Hillekopfhütte verabschieden wir uns vom Rothaarsteig und wandern am Gedenkstein Toter Mann bis in das wild-romantische Naturschutzgebiet Quellgebiet des Flusses Ltter. Kurze Zeit später biegen wir scharf links ab und wir steigen hinauf auf den Krutenberg, wo uns eine fantastische Panoramaaussicht erwartet. Hier oben verläuft die historische Grenze zwischen Waldeck und Kurköln. Heute markieren die Grenzsteine die Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen. Auch der Uplandsteig führt hier entlang.

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Eine Tafel an einer Wegekreuzung oberhalb von Titmaringhausen erinnert an einen Grenzkonflikt im 16. Jahrhundert, bei dem ein Förster aus Waldeck ums Leben kam. An der Kreuzung biegt der Höhenflug links ab und führt zusammen mit dem Medebacher Bergweg auf den Berg „Auf´m Knoll“. Zuvor passieren wir einen Rastplatz mit einer Schutzhütte und herrlichem Ausblick über Titmaringhausen hinweg.

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Durch verschneite Fichtenwälder gelangen wir zur Diemelquelle, die in 650 m Höhe entspringt. Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug

Ein jurzes Stück den Berg hinauf und schon sehen wir die nahe Graf-Stolberg-Hütte, die mit uriger Atmosphäre und mit fantastischem Ausblick aus dem Biergarten bei passendem wetter zu einer Rast einläd. Nun geht es ein Stück am Hang der Kahlen Pön entlang bevor der Sauerland-Höhenflug steil zum Gipfel auf 774 m hinauf führt.

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Auf dem Plateau liegt eine der wenigen verbliebenen, unter Naturschutz stehenden Hochheiden der Region mit Bergmähwiesen, Heideflächen und lichten Buchenwälder. Besonders im Herbst erwartet den Wanderer ein Farbenmeer des blühenden Heidekrauts. Trotz der Witterung bieten sich uns immer wieder tolle Aussichten.

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Nachdem wir am Skihang vorbei sind, geht es hinauf zum Usselner Kreuz und noch ein Stück höher zu einer Schutzhütte. Von hier hat man eine fantastische Aussicht über das hessische Bergland bis zum Habichtswald und die Warburger Börde.

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Weiter führt uns der Höhenweg ein wenig bergab und durch den Wald geht es hinüber zu Ka-Lied auf 745 m, wo uns neben einer Schutzhütte wieder fantastische Aussichten über Tittmaringhausen und Düdinghausen hinaus erwarten sollen. Über die Medebacher Bucht mit dem europäischen Vogelschutzgebiet reicht der Blick bis zum Kahlen Asten und dem Eisenberg. Leider liegt die Aussicht diese Mal nur bei wenigen Metern.

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So machen wir uns alsbald auf den Weg hinab zu unserem Tagesziel Düdinghausen. Zunächst auf breiten Waldwegen, vorbei am Spitzbubenbusch, an dem früher die wegen ihrer Schlitzohrigkeit berüchtigten Händler lagerten, biegen wir dann ab in einen steilen Hohlweg im Tal des Riepenbach. An einem Trettbecken vorbei gelangen wir in den Ort, wo die Etappe an der Kirche endet. Das Heimathaus „Pastoren Scheune“ mit Dorfmuseum und historischer Drechselstube gegenüber der Kirche lohnt auf jeden Fall einen Besuch.

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Von der Kirche geht es hinab zur Landstraße. Hier, nahe des Höhenflug, befindet sich der Borghagensteinbruch, an dem sich faszinierende Gesteinsfaltungen aus der Erdgeschichte beobachten lassen. Wir überqueren die Landstraße und wandern über den historischen Kreuzweg durch einen herrlichen Laubwald steil hinauf zur Auferstehungskapelle auf dem Kreuzberg. Auf über 530 m geniessen wir einen wunderbaren Panoramablick weit über Düdinghausen hinaus. Auch hier erklärt eine Panoramatafel die zu sehenden Landmarken.

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Weiter geht es durch die Feldflur am Sehlerberg entlang mit toller Aussicht auf Referinghausen und Oberschledorn bis hinunter in das Tal der Katmecke.

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Zunächst ein ganzes Stück auf Asphalt und dann, nachdem wir die Bachseite gewechselt haben, auf schönen Pfaden folgen wir der Ogge bis in das Örtchen Nieder-Schleidern. Die nur ca. 170 Einwohner im ehemals umstrittenen Grenzgebiet zwischen dem katholischen Kurköln und dem protestantischen Waldeck besitzen für jede der zwei Konfessionen eine eigene Kirche in Nieder-Schleidern. Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug

In Nieder-Schleiden überqueren wir die Wilde Aar und steigen kurz steil bergan, um dann am Hang dem romantische Aar-Tal am Fuße des Heim-Bergs zu folgen. Die nächsten km sind wegetechnischt leider im Moment ( Herbst 2020 ) in einem sehr schlechten Zustand. Nach einigen km überqueren wir wieder das kleine Gewässer über eine Holzbrücke. Ganz in der Nähe des Steges befinden sich die Reste eines Pochwerkes. Hier wurde das im Eisenberg gewonnene Erz zertrümmert und das wertvolle Gold ausgewaschen.

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Nachdem die Landstraße überquert ist, geht es zwischen den Bergen Roth und Sengelscheid durch ein Tal hinauf Richtung Goldhausen. Bevor wir den leider auch im Nebel liegenden Ort erreichen, geht es noch einmal über die Landstraße. Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug Sauerland Hoehenflug

Auf den letzten km wird es noch einmal richtig interessant, wenn auch leider im Nebel. Denn der Eisenberg ( 562 m ) bei Goldhausen zählt zu eDeutschlands ergiebigster Goldlagerstätte. Vom 11. Jahrhundert bis ca. 1617 wurde hier in mühevoller Handarbeit ein 900 m langer, 12 m breiter und 9 m tiefer Tagebau angelegt. Große Waschhalden, wo Gold aus dem Gestein gewaschen wurde, befinden sich am östlichen Fuß des Berges. Fast 1,5 Tonnen Gold wurde hier in 500 Jahren gewonnen. Heute ist die Lagerstätte allerdings erschöpft und 2003 wurde ein Besucherbergwerk eingerichtet. Auf dem Gipfel des Eisenberges steht der zum Gedächtnis an den Fürsten von Waldeck 1905 errichtete Georg-Viktor-Aussichtsturm, von dem man bei besserem Wetter einen herrlichen Rundumblick u.a. bis zum Herkules bei Kassel und dem Dommelturm bei Willingen hat. Auch die Reste eines ehemalige Grafenschlosses befinden in unmittelbarer Nachbarschaft des Turms. Es wurde 1649 nach Plünderungen und Brand aufgegeben und seit dem 18. Jahrhundert als Steinbruch genutzt. Erst zwischen den Jahren 1974 und 1986 wurden die Reste des einstigen Schlosses wieder freigelegt. Durch einen alten Hohlweg steigen wir vom Eisenberg hinab zum Einstiegsportal am Parkplatz. Über diesen „Arme-Sünder-Weg“ wurden Verurteilte einst zur Hinrichtungsstätte auf dem Klusenberg geführt. wer mag, wandert noch die 4,5 km, schwarz markierter Zugangsweg bis in die herrliche Altstadt Korbachs mit mittelalterlichen Festungsanlagen, steinernen Lagerhäusern, prächtigem Fachwerk, gotischen Kirchen und dem Rathaus mit Roland in Hessens einziger Hansestadt.

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